Case Studies · Consumer Health · Google · Multichannel
Vom stagnierenden Wachstum zur Multichannel-Skalierung
Der Anbieter verfügte bereits über Nachfrage, ein breites Sortiment und etablierte Vertriebskanäle. Der nächste Wachstumsschritt entstand nicht durch gleichmäßig mehr Budget, sondern durch die konsequente Priorisierung der stärksten Produkte, Angles und Suchintentionen.
Ausgangslage
Das Unternehmen wuchs über Google, Meta sowie externe und teilweise offline Maßnahmen. Der monatliche Online-Umsatz lag relativ stabil bei rund 50.000 €. Gleichzeitig entwickelte sich der Apothekenkanal zeitweise schwächer als im Vorjahr. Das Sortiment war mit rund 20 Produkten breit, doch Budget und Tests waren nicht klar genug auf die wirtschaftlich stärksten Kombinationen konzentriert.
Der eigentliche Engpass
Nicht fehlende Reichweite, sondern fehlende Priorisierung bremste das Wachstum. Zu viele Produkte, Suchanfragen und Nutzenargumente konkurrierten um Budget. Zusätzlich erschwerte unvollständiges Multichannel-Tracking die Frage, welche Kampagne welchen Kaufkanal tatsächlich beeinflusste.
Unsere Hypothese
Wenn das Portfolio nach Potenzial sortiert, für die stärksten Produkte der passende Such- und Problem-Angle identifiziert und der Traffic über erklärende Custom PDPs geführt wird, kann das bestehende Nachfragevolumen deutlich effizienter monetarisiert werden.
Das RocketAds Acquisition System
Vier Schichten, ein wirtschaftliches Ziel.
Signal
Externes Tracking und ein klareres Multichannel-Routing wurden aufgebaut, damit Produkt-, Keyword- und Zielseitenentscheidungen nicht nur auf Plattformdaten basierten.
Creative
Für priorisierte Produkte wurden passende Nutzen-, Problem- und Vergleichs-Angles entwickelt. Die Creative-Arbeit konzentrierte sich auf die Kombinationen mit dem höchsten wirtschaftlichen Potenzial.
Story
Custom PDPs verbanden Produktverständnis, Mechanismus, Einwandbehandlung und konkrete Kaufoptionen. Generische Zielseiten wurden dort ersetzt, wo sie den Search Intent nicht ausreichend beantworteten.
Scale
Google fing aktive Nachfrage ab. Budget wurde auf die stärksten Kombinationen aus Produkt, Keyword und Story konzentriert. Meta blieb der nächste Hebel für zusätzliche Nachfrage, nachdem Demand Capture und Tracking stabilisiert waren.
Das Ergebnis
Im ersten Monat stieg der monatliche Umsatz von rund 50.000 € auf etwa 70.000 €. Im dritten Monat lag er bei mehr als 100.000 €. Parallel wurde die zuvor negative Entwicklung im Apothekenkanal nach Projektdaten ausgeglichen und wieder über das Vorjahresniveau geführt.
Warum es funktioniert hat
Die Skalierung kam nicht aus einem pauschalen Budgetanstieg. Sie entstand durch harte Portfolio-Entscheidungen: wenige Top-Produkte, ein klarer Product-Angle-Fit, passende Suchintentionen und Zielseiten, die den Kauf vorbereitet statt nur den Klick weitergereicht haben.
Was der Case wirklich zeigt
Bei breiten Sortimenten ist die wichtigste Media-Entscheidung häufig nicht, welche Kampagne mehr Budget erhält, sondern welches Produkt aktuell überhaupt das Recht auf zusätzliches Budget verdient.
Der nächste Wachstumshebel: Top-Produkte weiter ausschöpfen, AOV und Subscription-Potenzial testen, Meta als Demand-Generation-Layer ausbauen und Shop-, Amazon- und Online-Apotheken-Daten in einer einheitlichen Entscheidungslogik zusammenführen.
Kostenloses Erstgespräch
Solche Ergebnisse auch für deine Brand?
In einer kostenlosen Erstanalyse zeigen wir dir, wo dein Potenzial liegt, unverbindlich.
Kostenloses Erstgespräch