Case Studies · E-Commerce · Meta · Advertorial Funnels

Vom Marktplatz zur eigenen Umsatzmaschine

Die Marke war erst drei Monate alt und verkaufte fast ausschließlich über Amazon und Online-Apotheken. Wir bauten daraus ein Full-Funnel-Paid-Acquisition-System, das kalte Zielgruppen erklärte, Kaufpräferenzen respektierte und einen eigenen skalierbaren E-Commerce-Kanal etablierte.

0 → 70.000 €
E-Commerce-Umsatz in den ersten drei Monaten
10+
Advertorial-Konzepte getestet
40+
Image Ads für die Advertorial-Strecken
500.000 €+
Gesamtumsatz im Gründungsjahr laut Projektdaten
01

Ausgangslage

Die Marke verfügte bereits über erste Verkäufe auf Marktplätzen, aber kaum über einen eigenen Paid-Acquisition-Kanal. Meta und Google spielten für den direkten Online-Umsatz noch keine relevante Rolle. Das Ziel war nicht, Amazon und Online-Apotheken zu verdrängen, sondern zusätzliche Nachfrage aufzubauen und den eigenen Shop als wirtschaftlich attraktive Kaufoption zu etablieren.

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Der eigentliche Engpass

Das Produkt war erklärungsbedürftig. Eine klassische Produktdetailseite bot kalten Zielgruppen zu wenig Kontext. Gleichzeitig wäre es falsch gewesen, Nutzer mit hoher Apotheken- oder Amazon-Affinität in einen ungewohnten Kaufkanal zu zwingen. Der Engpass lag deshalb nicht nur im Media Buying, sondern zwischen Creative, Erklärung und Kaufkanal.

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Unsere Hypothese

Wenn unterschiedliche Problem- und Nutzen-Angles Aufmerksamkeit erzeugen, Advertorials die Kaufentscheidung vorbereiten und Nutzer anschließend zwischen vertrauenswürdigen Kaufkanälen wählen können, lässt sich zusätzliche Nachfrage erzeugen, ohne Multichannel und DTC gegeneinander auszuspielen.

Das RocketAds Acquisition System

Vier Schichten, ein wirtschaftliches Ziel.

1

Signal

Meta-, Landingpage- und Kaufkanaldaten wurden gemeinsam betrachtet. Gewinner wurden nicht nur nach Klicks, sondern nach der Qualität der nachgelagerten Kaufbewegung bewertet.

2

Creative

UGC, Video-, Brand- und Static-Ads übersetzten unterschiedliche Probleme, Motive und Einwände in testbare Angles. Statt bloßer Hook-Varianten wurden komplette Storylines gegeneinander getestet.

3

Story

Mehr als zehn Advertorial-Ansätze und Custom PDPs bereiteten kalten Traffic auf den Kauf vor. Jede Strecke führte konsistent vom Creative über den Mechanismus bis zum passenden Offer.

4

Scale

Nutzer konnten im eigenen Shop, auf Amazon oder in einer Online-Apotheke kaufen. Der eigene Shop wurde über Bundles und einen höheren AOV wirtschaftlich priorisiert, ohne andere Präferenzen zu blockieren. Gewinner wurden auf Meta skaliert, bis die Lieferfähigkeit zum Engpass wurde.

Das Ergebnis

Innerhalb der ersten drei Monate stieg der zuvor praktisch nicht vorhandene E-Commerce-Umsatz auf rund 70.000 €. Im Gründungsjahr überschritt die Marke laut Projektdaten 500.000 € Gesamtumsatz. Das Media-Budget musste zeitweise reduziert werden, weil die Nachfrage schneller wuchs als die verfügbare Ware.

Warum es funktioniert hat

Der Durchbruch kam nicht durch ein einzelnes Winner-Creative. Entscheidend war die Verbindung aus Angle-Diversity, erklärenden Advertorials und freier Kaufkanalwahl. Nutzer erhielten genug Kontext, um das Produkt zu verstehen, und konnten dort abschließen, wo bereits Vertrauen bestand.

Was der Case wirklich zeigt

Multichannel ist kein Attributionsproblem, das man ignorieren sollte, sondern eine Kaufrealität, die im Funnel gestaltet werden muss. Der eigene Shop gewann nicht dadurch, dass andere Kanäle versteckt wurden, sondern durch ein besseres Offer und einen höheren erwarteten Warenkorb.

Der nächste Wachstumshebel: AOV über Bundles und Upsells weiter erhöhen, Multichannel-Tracking vereinheitlichen, neue Angles für kältere Zielgruppen erschließen und Meta erst nach abgesicherter Lieferfähigkeit in Richtung fünfstelliger Tagesbudgets skalieren.

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